Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Unterstützer/-innen von Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen

Werft einen Blick auf aktuelle Themen und Aktivitäten unserer Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschriften – vorzugsweise an einem kühlen und schattigen Plätzchen!

Verstärkung

Im Oster-Newsletter berichtete ich, wie dankbar und auch angenehm überrascht wir waren, als in den ersten Corona-Monaten mehr als 140 neue Helfer*innen ihre Hilfe bei uns anboten, viele davon im Alter zwischen Ende zwanzig und Anfang vierzig. Siebzig von ihnen konnten wir für eine Aufgabe (meist Einkauf) einsetzen. Was für ein Zulauf, was für eine gelebte Solidarität!

In der Zwischenzeit sind weitere Monate vergangen, der neue Alltag hat uns fast alle wieder fest im Griff – auch viele der besagten Helfer*innen. Hat dies dazu geführt, dass das plötzliche überwältigende Interesse an nachbarschaftlichen Themen und unserer Genossenschaft Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen verschwunden und verpufft ist wie ein Traum?

Alles andere als das: Anfang Juni machte ich eine online Umfrage, um zu sehen, wer von den 140 Helfer*innen sich einen weiteren gemeinsamen Weg mit uns vorstellen könnte. Es freute mich und meine Vorstands-Freunde*innen sehr, dass in der Umfrage 50 Personen zu einem weiteren gemeinsamen Weg ihr Interesse bekundet haben. Was für ein Glück für uns – in dieser alles andere als erfreulichen Situation. Aber welche Form sollte dieser «gemeinsame Weg» haben? Sollten wir die «neuen Freiwilligen» zu einer Mitgliedschaft bringen in der uns allen bekannten Form? Wie konnten wir der Tatsache begegnen, dass die neuen Helfer*innen alle in einer Corona-bedingten Ausnahmesituation zu uns gestossen waren?

Wir entschieden uns ihnen einen alternativen Weg anzubieten, sich bei Zeitgut Höngg-Wipkingen einzubringen. Die Idee eines «Helfer*innen-Pools» wurde ins Leben gerufen. Dieser soll dazu dienen, Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die mit ihrem Wissen und Erfahrungen bereit stehen, an einen Tisch zu bringen, um bei Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen mitzurwirken und unsere Genossenschaft auf die Zukunft vorzubereiten . Einige der neuen Helfer*innen entschieden sich für eine Mitgliedschaft in der üblichen Form und fast 50 starten bei uns im Helfer*innen Pool. Ein erster kleiner Workshop fand bereits zum Thema Gönnerschaft statt (ja, auch uns beschäftigt dieses Thema). Eine Theater-Co-Leiterin, eine Web Designerin, eine Bewegungstherapeuthin, eine Soziologin und ein IT-ler brachten ihre wertvollen Gedanken und Erfahrungen ein.

Weitere Austausch-Möglichkeiten künden wir nach den Sommerferien an und selbstverständlich sind auch unsere Mitglieder mehr als willkommen, bei den «Pool-Themen nach Lust und Laune mitzuwirken. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Meine Vorstands-Freunde und ich sind jedenfalls über den neuesten Zuwachs an Freiwilligen sehr erfreut und natürlich auch gespannt, wie sich unser Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen mit den dazu gekommenen Kräften weiter entwickeln wird.

Stammtische und Zeitgut-Treff wieder aktiv

Sie ruhten nun fast ein halbes Jahr aufgrund der bekannten Situation – nun ist es aber an der Zeit sie aufgrund zahlreicher Anfragen wieder vorsichtig aufleben lassen: Die beiden Stammtische im Belmondo (Wipkingen) und im CaBaRe (Höngg, Rütihof). Im Belmondo starten wir am 26.8. ab 18.00 und im CaBaRe einen Tag später, am 27.8. ab 15.00. Wir freuen uns auf den Austausch in lockerer Runde! Selbstverständlich unter Einhaltung der notwendigen Vorsichtsmassnahmen.

Auch möchten wir den Zeitgut Treff wieder fortsetzen: Am 10. September 20 findet im BEP Atelier unser Treff zum Thema «Trotzdem- auch mit Corona ja zum Leben sagen» statt.

Bemerkung: Die Veranstaltungen sind unter «Corona-Vorbehalt» und können je nach Situation auch kurzfristig abgesagt werden.

In eigener Sache: Büro gesucht für ab diesen Oktober

Seit nun einem Jahr habe ich das Glück, dass ich montags und dienstags (an meinen Bürotagen) die Räume des BEP Ateliers nutzen darf; unten für ein Pult und etwas Stauraum und oben für Gespräche und die Treffs. Seit Beginn war es klar, dass die Nutzung nicht für ewig sein würde und nun sieht es so aus, dass ich Ende September ausziehen werde, da die Eigennutzung nun im Vordergrund stehen wird.
Deshalb die Bitte an alle, die diese Zeilen lesen: Wenn ihr von Räumlichkeiten wisst, die sich für so eine Nutzung eignen könnten und (sehr) kostengünstig sind, meldet euch bei mir!
Auch würde eine Untermiete bei Privatpersonen in Frage kommen, sprich bei Menschen, die z.B. alleine auf grossem Raum leben und sich über «etwas Leben in der Bude» erfreuen würden. Vielleicht kennt ihr jemanden, der dafür in Frage köme oder vielleicht seid ihr sogar selbst interessiert?

Vielen Dank, dass ihr die Augen offen haltet!

Eure Natasa

Tandems stellen sich vor

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